Geburtsverletzungen

Was ist eine Geburtsverletzung?

Die Mehrzahl der Geburten verläuft normal und ohne größere Komplikationen ab. Dennoch können aus verschiedensten Gründen Geburtsverletzungen auftreten, die das Wohlgefühl der Mutter und die Freude am Neugeborenen so kurz nach der Entbindung teilweise erheblich beeinträchtigen können.

Zu den häufigsten Geburtsverletzungen kommt es am Damm – das ist das Muskelgewebe zwischen Vagina und After. Ein Dammschnitt wird vom Arzt durchgeführt, um bei Bedarf den Geburtskanal zu erweitern und den Geburtsvorgang zu verkürzen. Dadurch sollen Mutter und Baby entlastet werden. Je nach Klinik oder Geburtshaus fällt die Häufigkeit von Dammschnitten sehr unterschiedlich aus. Heute raten viele Experten von einem routinemäßigen Dammschnitt ab. Dieser Eingriff sollte nur im äußersten Notfall erfolgen und eher ein spontaner Dammriss in Kauf genommen werden.

Der Damm kann bei der Geburt reißen, wenn er bei diesem Vorgang zu stark gedehnt wird und die Belastung nicht mehr aushält. Ein Dammriss geschieht ohne Einfluss von außen, wobei das Gewebe in den allermeisten Fällen an der schwächsten Stelle reißt. Dadurch werden weniger Blutgefäße und Muskeln beschädigt. Außerdem reißt der Damm normalerweise nur so weit ein, bis das Köpfchen des Babys hindurchpasst. Ein Dammschnitt dagegen fällt häufig größer aus. Aus den genannten Gründen verheilt ein Dammriss in der Regel besser als ein -schnitt und ist meist auch weniger schmerzhaft. In 20 bis 30 % der Geburten kann der Damm reißen und unterschiedliche Verletzungsgrade aufweisen – wobei die schwereren Grade nur bei 0,7 bis 6 % der Geburten auftreten.

Auch an der Scheide kann es bei der Geburt zu Verletzungen kommen. Kleinere Risse treten häufig auf, verursachen aber kaum Schmerzen und müssen auch nicht genäht werden. Die häufigste Ursache für einen Vaginalriss ist eine Geburt mit Zange oder Saugglocke. Aber auch bei einer natürlichen Geburt kann die Scheide an verschiedenen Abschnitten einreißen, wobei es je nach Schwere zu mehr oder weniger heftigen Blutungen kommt. Von einem Labienriss spricht man, wenn auch die Schamlippen stärker einreißen.

Eine ebenfalls mögliche Geburtsverletzung ist die Analfissur. Sie kann während der Geburt beispielsweise durch zu heftiges Pressen entstehen. Aber auch im Wochenbett kann sich eine Analfissur aufgrund der veränderten Stuhlgewohnheiten der jungen Mutter bilden.

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